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Die Soziale Suche kommt – was muss ich beachten?

Vor ein paar Wochen hat Facebook seine “soziale Suche” (Graph Search)
vorgestellt. Die Suchfunktion wird nun in den nächsten Monaten weltweit
veröffentlicht.

Jedem Facebook-User wird es dann möglich sein, nach Restaurants, Läden oder Dienstleistern in der Nähe oder an bestimmten Orten zu suchen. Aber nicht nur das: Ich kann ebenfalls rausfinden, welcher meiner Freunde bereits in einem dieser Restaurants oder Shops war und natürlich auch, was er darüber meint. Dafür gibt es auf den mobilen Seiten bereits eine Bewertungs- wie auch eine Check-in Funktion.

Gerade für Restaurants bieten sich hier also ganz neue Möglichkeiten, die nicht unterschätzt werden dürfen. So kann ich nach “Italian restaurants in Zürich, Switzerland” oder nach “Vegetarian & vegan restaurants in Zürich, Switzerland my friends visited” suchen und somit ziemlich eng eingrenzen, was ich eigentlich genau suche.

Vor zwei Wochen haben wir einen Beitrag über „Facebook vs. Google“ veröffentlicht und darauf aufmerksam gemacht,  wieviel Zeit die Menschen auf derFacebook Seite verbringen. Wenn ich also schon auf Facebook bin, such ich doch auch gleich auf dieser Seite, ist doch bequem.

Mehr noch: Ich bin unterwegs und schaue kurz auf meinem Smartphone nach, welches Restaurant sich in meiner Nähe befindet. Wenn ich dann noch sehe, dass ein Facebook-Freund von mir schon mal dort war, können Sie sich vielleicht vorstellen, welches Restaurant ich ansteuere – vorausgesetzt, er hat es gut bewertet.

Was aber bedeutet dies nun für Ihr Unternehmen? Was gilt es zu beachten und was sollte gefördert werden?

Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist das Einrichten der eigenen Facebook-Seite.
Hat man nämlich keine eigene Facebook-Seite,  erscheint man überhaupt nicht in der Facebook Suche.

Aber wie bei Google wird es auch bei Facebook um die Platzierung gehen. Vieles was
Einfluss auf die Platzierung bei der Facebook-Suche hat, können wir nur indirekt
beeinflussen.

Wichtig werden:

  • Likes (Fans der eigenen Facebook-Seite)
  • Check-ins (Fans, die ihren Freunden mitteilen, dass sie jetzt gerade bei Ihnen zu Gast sind)
  • Interaktionen (“Gefällt mir”-Klicks, Kommentare und Teilen von Beiträgen)

Das heisst, wir müssen unseren Kunden und unseren Fans relevante Informationen
bieten. News aus dem Unternehmen und der Branche, mit denen sie etwas anfangen können und die einen Mehrwert darstellen. Dann erhalten wir mehr Likes und kriegen mehr Interaktionen auf unsere Facebook-Seite.

Vor Ort sollten wir natürlich einen guten Service bieten und die Check-ins und
Bewertungen aktiv fördern, mit Hinweisen auf Karten oder Aushängen, um somit mehr Check-ins und gute Bewertungen zu bekommen.

Unterstützend können sich Facebook-Ads aber auch auf Angebote auswirken, welche
ebenfalls direkt bei Facebook platziert werden können. Möglich ist zum Beispiel ein
Gratisgetränk, wenn ein Kunde bei uns eincheckt und dies mit seinen Facebook-Freunden teilt.

Bing
Durch die Veröffentlichung der Facebook-internen Suchmaschine bringt sich ein weiterer
Suchmaschinen-Player in Position zum Konkurrenten Google. Hinter der Facebook-Graph
Search steckt nämlich die Microsoft Suchmaschine Bing.

Findet man bei Facebook intern keine Seite zu den eingegebenen Kriterien, wird direkt im Web weitergesucht und somit auf Bing. Dies wiederum bedeutet, dass in Zukunft auch für Bing die Suchmaschinenoptimierung wichtiger wird.

Fragen zu Facebook und Graph Search im speziellen beantworten wir Ihnen gerne.

Online Werbung

Ein Beitrag, den ich in dieser Woche gelesen habe, hat mich doch sehr erstaunt. Nicht dass die Aussagen darin völlig neu wären, aber dass sich nach wie vor nichts daran geändert hat – obwohl so viel über dieses Thema gesprochen wird – wundert mich.

Laut diesen nutzen zwar 85% der Bevölkerung das Internet und davon 79% täglich, und doch liegt der Anteil der Online Werbung lediglich bei 10-15%. Stellen Sie sich vor: Sie machen Werbung und keiner sieht hin, weil das Medium nicht mehr zeitgemäss ist. (Das unglaubliche digitale Mediennutzung- und Werbeausgaben-Paradoxon)

Auch spannend die Thesen von Facebook Kreativchef Mike D’Arcy. ”Nicht mehr der Fernseher ist der erste Schirm, sondern das mobile Gerät, mit dem wir kommunizieren und in Kontakt sind”, sagte D’Arcy. “Fernsehen wird zum Radio und läuft nebenbei.”(Daniel unser Programmierer weiss, wovon wir sprechen). Kommt hinzu, was wir letzte Woche an dieser Stelle erläutert haben. Menschen kommunizieren auf Facebook und fühlen sich hier zuhause – Online Werbung muss also in diesem neuen persönlichen Kontext funktionieren.

Auch hier also wieder ein klares Indiz, wo Werbung im 21. Jahrhundert platziert werden sollte, damit sie wahrgenommen wird – online.

Online Werbung bietet zudem weitere Vorteile:
  1. Online Werbung ist messbar. Wir können mit Hilfe diverser Analyse-Tools feststellen, was Facebook-Ads, Google AdWords oder ein Newsletter für Klicks generiert haben. Eine Kontrolle, die wir im Offline-Bereich nicht haben.
  2. Online Werbung ist nicht statisch, wir können täglich reagieren, Anpassungen vornehmen und verschlafen so keinen Trend.

Fazit: Gerade die niedrige %-Zahl hat Vorteile für Firmen, die jetzt einsteigen und Gas geben wollen. Es hat noch freie Plätze und die Chancen wahrgenommen zu werden liegen prozentual hoch :-) .

Online Marketing Wochenrückblick

 

Die Woche stand eigentlich ganz im Zeichen von Google. Mehrere neue Features für Google+, neue Speicherplatzverteilung für GMail und Google Drive und ein komplett neues Design von Google Maps. Eine Übersicht über sämtliche Google Neuerungen bietet ein Artikel bei t3n. (Google I/O – Alle neuen Produkte im Überblick) Die Frage bleibt: Wird das soziale Netzwerk Google+ attraktiver durch diese Neuerungen?

Laut einem Bericht von Nielsen beträgt die Verweildauer bei Google+ gerade mal 7 Minuten pro Monat, während Facebook mit 7 Stunden aufwartet. (Futurebiz)

Eine andere Studie zeigt, welches Netzwerk wie oft aktiv genutzt wird. Auch hier belegt Facebook mit 51% den ersten Platz, vor Google+ mit 26%. Mehr als die Hälfte der Internetnutzer war mindestens 1x pro Monat auf Facebook aktiv. (Futurebiz)

Facebook entwickelt sich also zu einem weiteren Zuhause für viele Internetnutzer, von wo aus sie die Welt des Internets erkunden. Viele User haben nach wie vor das Gefühl, Google sei das Internet. Diese Funktion erfüllt auch Facebook immer öfter. Wie sich die neue Suchfunktion von Facebook auf diese Zahlen auswirken wird, können wir nur ahnen. Was bedeutet dies für Ihr Unternehmen? Wie wichtig wird in Zukunft die Facebook-Präsenz sein?

Diese und andere Fragen werden wir in einem ausführlichen Artikel zur Facebook-Graph Search versuchen zu beantworten.